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asep - Portrait und Ziele



Leider ist es eine Tatsache, dass viele Pharmaziestudierende während ihres ganzen Studiums die asep, wenn überhaupt, nur am Rande wahrnehmen. Deshalb steht hier eine kurze Erklärung über den Sinn und Zweck der asep. 

... für die Pharmaziestudierenden

Eines der Hauptziele der asep ist, die Studierenden über Studienreformen, Herausforderungen von Ausbildung und Beruf oder schlicht über die Aktivitäten an anderen Universitäten zu informieren. Der Kontakt und der Austausch zwischen Pharmaziestudierenden an anderen Universitäten wird gefördert. Die Studierenden sollen eine Möglichkeit haben, mitzudiskutieren und mitzugestalten. Die asep arbeitet am IPSF (International Pharmaceutical Students Federation) Austauschprogramm mit und ermöglicht so Studierenden ein Praktikum im Ausland. Zudem werden Seminare und Vorträge zu aktuellen Themen organisiert, die auch Einblicke in Berufsbilder und Zukunftsperspektiven ermöglichen.

... in der Schweiz

Die asep hat zu allen Organisationen und Institutionen Kontakt, die sich mit Pharmazie befassen. So sind in verschiedenen Komissionen und Arbeitsgruppen die Studierenden vertreten und können bei wichtigen Themen wie Ausbildung und Studium mitreden und mitentscheiden. Auch der SAV (Schweizerischer Apotheker Verband) Delegiertenversammlung ist die asep mit zwei stimmberechtigten Delegierten vertreten. Als Gast nehmen Vertreter der asep an den Generalversammlungen der ofac, Galenica Holding und GSIA (Gesellschaft der schweizerischen Industrieapotheker) teil.
 

... international

Die asep ist aktives Mitglied der EPSA (European Pharmaceutical Students Association) und der IPSF (International Pharmaceutical Students Federation). An den jährlichen Kongressen nehmen die EPSA- und IPSF- Delegierten mit grosszügiger finanzieller Unterstützung der asep teil.
 

... um zu überleben

Während den über 30 Jahren, die es die asep nun gibt, wurde immer mal wieder um ihr Fortbestehen gezittert. Oft ist es nicht einfach, motivierte Pharmazie Studierende zu finden, die einen ehrenamtlichen Vorstandsjob übernehmen. Zum Glück gibt es immer wieder Gelegenheiten, wie auch das 30 Jahre asep Jubiläum eine war, um junge Studierende für die asep zu motivieren. Durch ein Amt in der asep können die Studierenden auch viel profitieren: Kontakte zur Berufswelt werden geknüpft; es werden Erfahrungen im organisatorischen Bereich gesammelt; sie sind viel näher am Geschehen, was Austausche international und schweizweit angeht; sie erweitern ihren Horizont und last but not least eignen sie sich die berüchtigten „soft skills“ an, die ihnen an den Universitäten oft nur mangelhaft übermittelt werden. Eigentlich die ideale praktische Ergänzung zum Studium der pharmazeutischen Wissenschaften… Finanziell wird die asep von Passivmitgliedern, Sponsoren - und mit ihren Beiträgen von den Studierenden selbst – getragen. So ist jeder Pharmazie Studierende automatisch Aktivmitglied der asep.
 

... an den Versammlungen

Die Delegiertenversammlung findet mindestens viermal jährlich in Schönbühl statt. Die Einladung und die Traktandenliste werden vorher an alle Delegierten und Präsidenten der Fachschaften versandt. Die offiziellen asep-Delegierten der Universitäten, also die Exekutive, sind gehalten teilzunehmen. In der Delgiertenversammlung sind alle Hochschulen der Schweiz, an welchen man die Pharmazeutischen Wissenschaften studieren kann, mit zwei (Bern, Fribourg) oder drei (Basel, École Romande de Pharmacie) Stimmen vertreten. Die École Romande de Pharmacie besteht aus den Universitäten Lausanne, Neuenburg und Genf.
 
Matthias Meyer
 

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